• Heldenbergbesichtigung Bergisel

    Heldenbergbesichtigung Bergisel

    part III

    Die neuen Hinweisschilder für den Panorama-Rundwanderweg am Bergisel zeigen die Wegskizze rund um den Heldenberg auf dem Kopf stehend.

    Beim Teil III der Heldenbergbesichtigung wird es in Anlehnung daran darum gehen, einige der vor allem aufgrund des fehlenden Kontext auf dem Kopf stehenden Mythen auf diesem Berg wieder auf die Füsse zu stellen.

    Da bei den beiden ersten Besichtigungen das Andreas-Hofer-Denkmal (trotz Ankündigung) nicht behandelt werden konnte (die Zeit war zu kurz bzw. der Regen zu stark), findet am Sonntag, 14. September, der dritte Versuch statt.

    Hedonismus weicht Heldentum
    War es um 1830 noch der wie eine Reliquie im damals neu geschaffenen Ferdinandeum präsentierte Hosenträger von Andreas Hofer, der mit maximal 500 BesucherInnen pro Jahr eine Schattendasein geführt hat, musste es gegen Ende des 19. Jahrunderts schon ein überlebensgrosses Denkmal am Bergisel sein, dem sogar die Gloriette weichen musste, die an den Rand der Anlage gedrängt wurde.

    Kontext
    Bei der Besichtigung der Identitätsbaustelle Bergisel part III wird anhand von drei Stationen (Andreas-Hofer-Denkmal, Telefonzelle, Eiserner Blumenteufel ) zu klären versucht, woran denn dort oben erinnert wird.

    Treffpunkt
    Samstag, 20. September, 16 Uhr beim Kassenautomat am Parkplatz des Tirolpanorama ( das nicht Teil der Besichtigung ist ). Die Besichtigung findet auch bei schlechtem Wetter statt.

    Anmeldung erbeten
    0 676  /  84  05  32  700

  • Fotogalerie Exkursion Adambräu

    Fotogalerie Exkursion Adambräu

    Führung mit Rainer Köberl durch das Adambräu am 13. September 2014

    Lois Welzenbacher hat 1926/27 mit Präzision einen modernen Industriebau, entwickelt aus den Bedingungen des Produktionsprozesses, eine Maschine und ein Symbol für den Rationalismus der Technik in die Stadtlandschaft Innsbrucks gesetzt.

  • Exkursion  ADAMBRÄU

    Exkursion ADAMBRÄU

    Mit dem Architekten Rainer Köberl

    »Weiß, schlank und hoch aufragend stellt es seinen dunklen, ehemals roten Schriftzug über einer zweigeschossigen, im Raster unterteilten Fensterkonstruktion zur Schau, zeigt die obere Hälfte seines Baukörpers bis auf einzelne kleine Öffnungen geschlossen und in der Dachkante eine markante Stufe, gibt im Vorbeifahren [ jedoch nur im Zug ] den Blick frei auf das zweite, etwas gedrungene Gebäude dahinter mit dem seltsamen Zipfelmützen-Dach, läßt an seiner rechten Seite die benachbarte lange Glasfassade sich anhängen wie einen dunklen glänzenden Schweif und begleitet noch einige Fahrtsekunden lang die Reise, bevor es zurückbleibt. Die Umgebung des ADAMBRÄU ist seit seiner Entstehung mehrmals verändert worden, auch sein Blick bis zum Bahnhofsgebäude hin ist längst verstellt, die Blickbeziehung zum südlichen Bahnhofsareal ist aber erhalten geblieben …« (Sigrid Hauser)

    Maschine

    Lois Welzenbacher hat 1926/27 mit Präzision einen modernen Industriebau, entwickelt aus den Bedingungen des Produktionsprozesses, eine Maschine und ein Symbol für den Rationalismus der Technik in die Stadtlandschaft Innsbrucks gesetzt: Das klare Konzept von Form und Funktion war jedoch auch rund 80 Jahre später noch offen genug, eine neue Nutzung zuzulassen.

    Die Architektengemeinschaft Rainer Köberl, Erich Wucherer, Thomas Giner und Andreas Pfeifer bewahrte 2005 mit ihrer inneren Transformation die ehemalige Struktur des Gebäudes: neue, völlig konträre Inhalte und Funktionen (aut. architektur und tirol und Archiv für Baukunst) fügen sich in das komplexe Raumgefüge ein und korrespondieren in einem metaphorischen Sinn mit der ursprünglich industriellen Nutzung des Adambräu.

    treffpunkt

    Samstag, 13. September
    13.30 Uhr vor dem Eingang des Hauptbahnhofs Innsbruck.

    Führung mit Rainer Köberl.

    Beschränkte Teilnehmerzahl

    Anmeldung bis 12. Sept. erbeten:
    0 676  /  84  05  32  700

  • Hans Dragosits: Absam peripher bis zentral und andere Reihungen

    Hans Dragosits: Absam peripher bis zentral
    und andere Reihungen

    Eine Ausstellung im Gemeindemuseum Absam

    Öffnungszeiten
    Freitag von 18 bis 21 Uhr,
    Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr

    Tischset und Morgenlicht.
    Ein Gespräch mit Hans Dragosits
    Mittwoch, 24. September, 20 Uhr

    Finissage
    Mittwoch, 8. Oktober 20 Uhr

    Der Fotograf, Grafiker und Zeichner Hans Dragosits misstraut dem Bild:
    Um sich ein Bild von Absam zu machen, wo er arbeitet und lebt, macht er hunderte Fotos, die die Struktur eines Dorfes thematisieren.

    Was sichtbar wird, ist Dynamik und Veränderung – Zeit-Räume, in denen das Neue in, über und vor das Alte gebaut und geschoben wird.

    Auf der Suche nach einem Zentrum entdeckt er keinen Mittelpunkt, sondern zahlreiche Verdichtungen – Straßen, Gebäude, Wiesen, Felder, Zäune, Thujen, über die er den Ausschnitt des Suchers seines Fotoapparats legt.

    Die Bildzeile im Erdgeschoss des Museums zeigt daher eine Auswahl von 83 Absam-Ausschnitten.
    Für diese Reihe mit dem Titel »Absam peripher bis zentral« gilt, was Hans Dragosits zu seinen zahlreichen anderen Reihen sagt:
    »In einer Reihung – diese Bezeichnung gilt für die meisten in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten – werden die einzelnen Blätter jeweils durch die Blätter davor und danach in ihrer Aussage definiert, wenn man diesen Begriff hier verwenden will. Ein fortschreitender Zugewinn an Bedeutung ergibt sich, gewissermaßen eine inhaltliche Verdichtung. Würde man also einzelne Blätter für sich herausnehmen, wäre das mit einem wesentlichen Bedeutungsverlust ihrerseits verbunden.«

    Hans Dragosits, geboren 1947 in Innsbruck, Autodidakt, lebt und arbeitet in Absam.


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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