• Stainerlive:

    2016-12-18

    Stainerlive:

    Arien, Kantaten, Sonaten …

    Caroline Adler – Sopran
    Sophia Gabrielli – Violine
    Christine Ransmayr – Violoncello
    Wolfgang Praxmarer – Theorbe

    Platzreservierung erbeten
    0 676 / 84 05 32 700
    mats.breit@mac.com

    Meine Seele hört im Sehen / Wie, den Schöpfer zu erhöhen / Alles jauchzet, alles lacht / Höret nur / Des beblümten Frühlings Pracht / Ist die Sprache der Natur / Die uns deutlich durchs Gesicht / Allenthalben mit uns spricht.

    Diese Zeilen stammen aus der sechsten der insgesamt neun deutschen Arien von Georg Friedrich Händel. Zwei davon (Nr. 6 und Nr. 3) sind am 18. Dezember im Gemeindemuseum Absam zu hören.

    Diese Minimalkompositionen jenseits der publikumswirksamen Großformen mit ihren tosenden Leidenschaften und Rührseligkeiten stehen am Ausgang des Barock mit seiner düsteren Glut einer extatisch erregten Frömmigkeit, deren Inbrunst sich aus der Nichtigkeit des Irdischen gegenüber dem Ewigen nährt.

    Im Gegenteil, diese Arien führen hin zur Aufklärung: Der Mensch entdeckt in der Schönheit der Natur die Spur Gottes und dankt dem Schöpfer – mal heiter-fröhlich, mal innig-kontemplativ: Süßer Blumen Ambraflocken / Euer Silber soll mich locken / Dem zum Ruhm / Der euch gemacht.

    Heraus

    Für diesen Nachmittag mit Arien und Kantaten von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und zwei Violinsonaten von Mealli und Fontana holen wir wieder die Abamer Stainergeige aus der Vitrine …

    Eintrittfrei

  • Die Kunst Jacob Stainers

    2016-12-11

    Die Kunst Jacob Stainers

    Führung mit Hörexperimenten

    flexibleAufhängung

    Bis auf 0,11 cm Holzstärke ging Jacob Stainer bei manchen Decken und Böden seiner Instrumente herunter: sein Ziel war ein feiner, nuancenreicher, leiser Klang. Und genau diese variierende Holzstärke bei seinen Decken und Böden unterscheidet Stainers Instrumente von den Instrumenten aus Cremona (Amati, Stradivari, Guaneri).

    Rudolf Hopfner, der Direktor der Sammlung alter Musikinstrumente im Kunsthistorischen Museum Wien, schreibt:

    »Bei den klassischen italienischen Arbeiten, vor allem jenen Stradivaris, sind die Deckenstärken in der Mitte und am Rand annähernd gleich. Anders bei Stainer, der einem stärkeren Zentrum […] einen dünnen Rand gegenüberstellt. Mit Stärken unter zwei Millimeter geht er im Bereich der Hohlkehle an die Stabilitätsgrenze des Fichtenholzes. Physikalisch gesehen ähnelt dieses Konzept einer Lautsprechermembrane, die am Rand eine flexible Aufhängung besitzt.«

    Vergleich

    Bei der Führung im Gemeindemuseum Absam gibt es eine Art Fingerabdruck von Jacob Stainer zu sehen: der Vergleich der unterschiedlichen Holzstärken der Decke und des Bodens einer Stainer- und einer Stradivari-Violine macht Stainers eigenwilliges Design sichtbar. Außerdem wird auf einfachste Weise (wenn man will, auch an der Schläfe) der Einfluss des Holzes auf den Klang demonstriert.

    Eintrittfrei

  • Winterwerkstatt Firlefanz

    2016-12-03

    Winterwerkstatt Firlefanz

    Eine Ausstellung

    filziges handgemachtes pflegendes und und und …

    Filzfältiges, Schmuck, Honig-Naturkosmetik, Zirbenpolster … und Kaffee, Punsch und Kuchen aus den Werkstätten von Claudia Grothues, Margot Alber u. a.

    Am Werkstatttisch kann man das Filzen mit der Nadel selbst ausprobieren.


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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