• Gemüt Durst Appetit – Reisen nach Hall und Umgebung

    Gemüt Durst Appetit – Reisen nach Hall und Umgebung

    Ein Audio-Reiseführer von 1889

    Über Hall und Umgebung war schon 1899 zu lesen: »Was nun die Propaganda zu gunsten des Fremdenverkehrswesens betrifft, so ist in dieser Hinsicht bis in die allerletzte Zeit wohl entschieden viel zu wenig im Vergleiche mit der anderwärts inszenierten Reklame geschehen. Auf Annoncierung und sonstige Pressreklame hat man in Hall von jeher fast gar keinen Wert gelegt, die Broschüren des mittlerweile verstorbenen Herrn P. R. Stolzissi waren bald vergriffen, ein Prospekt von Hall, wie man derartige kleinere Informations- und Propagandaschriften in Innsbruck, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel, Rattenberg-Brixlegg, Igls, Steinach etc. sowie auch in den Dörfern des Oetz- und Zillerthales massenweise gratis abgibt und versendet, ein solcher Prospekt besteht über Hall ebenfalls nicht …« (Fremden-Zeitung) Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick in die erwähnte Broschüre über Hall aus dem Jahr 1889, verfasst von P. R. Stolzissi. Gelesen hat Johann Nikolussi. Musik von Bert Breit.

  • Die Entstehung der Landschaft
im Raum Halltal-Absam

    Die Entstehung der Landschaft im Raum Halltal-Absam

    Freitag 6. März 19.30 Uhr
    Gemeindemuseum Absam
    Eintritt frei

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    Wie Denkmäler für die Landschaft in alten Zeiten stehen heute im Halltal weithin sichtbar die Plattentürme, umgangssprachlich auch »Steinerne Knappen« genannt. Sie lassen Rückschlüsse auf frühere Landschaftsformen zu, denn wenn man das rund um sie weg erodierte Hangmaterial ergänzen würde, dann würde der Talboden des Halltals um mehrere Hundert Meter in die Höhe wandern.

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    Hangaufwärts befinden sich auf 1.700 Metern Seehöhe einige kleine Höhlen, die vor ca. 40.000 Jahren – also noch vor der letzten Eiszeit – von Höhlenbären genutzt wurden. Das Tal ist aber auch durch Berg- und Felsstürze, Lawinen- oder Murenabgänge geprägt und verändert worden.

    Zwischen 1992 und 2011 haben die Muren allein beim Bettelwurfeck an die 150.000 Kubikmeter Schotter und Geröll abgelagert – Material, das für die Entstehung der Landschaft des Halltals und von Absam prägend gewesen ist. Die Schuttmassen, die sich im Halltal aufgrund der Eiszeit angesammelt hatten, waren das Material, aus dem der Weißenbach den Schwemmkegel aufspülte, auf dem die Gemeinden Absam, Mils und Hall liegen. Dieser Murschuttkegel ist der größte dieser Art in Tirol und drängte den Inn ganz nach Süden ab.

    programm

    Franz Riegler ist in Hall aufgewachsen, war Lehrer und ist begeisterter Geograph. 2025 hat er ein Buch über die Bergsteigergesellschaft Alpensöhne publiziert.

    Am 6. März wird er im Gemeindemuseum u. a. über die Landschaftsprägung durch die Eiszeiten, die Oberflächenformen und das im Halltal und die Naturgefahren und Veränderungen in jüngerer Zeit referieren. Themen werden sein: die Gesteine und die Entstehung der Alpen, Landschaftsprägung durch die Eiszeit(en), ein Blick ins Inntal, die Oberflächenformen im Halltal, das Wasser im Halltal, Naturgefahren und Veränderungen in jüngerer Zeit.

    eintrittfrei

  • Alte Ansichten von Absam

    Alte Ansichten von Absam

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    Recheis-Brot in der Fanggasse, ein Gemischtwarengeschäft dort, wo heute nur noch Autos parken, spielende Kinder mitten in der Dörferstraße, Frauen am Eingang zum Königsberg im Halltal …

    Alte Fotos sind keine Fenster in die Vergangenheit, sondern Stolpersteine in der Gegenwart. Sie zeigen nicht nur, wie es war, sondern zwingen uns zu fragen, warum wir heute anders oder erschreckend ähnlich sind. In ihren Kratzern, Unschärfen und steifen Posen steckt mehr Wahrheit als in tausend hochauflösenden Bildern:

    Sie erinnern uns daran, dass Geschichte nicht abgeschlossen ist, sondern nur schlecht belichtet weiterläuft. Ergänzt werden die alten Aufnahmen mit Inseraten von Firmen und Geschäften, die einst den Wirtschaftsstandort Absam ausgemacht haben.


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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