Vor rund 40 Jahren hat Reinhard Federspiel aus Absam in einer Höhle im Halltal Knochen, Knochenreste und Zähne gefunden. 2019 publizieren Christoph Spötl, Universitätsprofessor für Geologie in Innsbruck, und Martina Pacher, Paläontologin in Wien, die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das sich mit diesem Fund beschäftigt hat. Die Untersuchungsergebnisse zeigen: es handelt sich um ca. 40.000 Jahre alte Spuren des Lebens im Halltal.
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Höhlen – Bären – Halltal
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Von Bäderkrieg, Bacillo und
Harley Davidson …Ein Podcast aus dem Absamer Aichat
Alte Tiroler Karten wie die von Carl Urban aus dem Jahr 1840 zeigen im Absamer Ortsteil Eichat vor allem eines: Wald.
Eichat wurde damals noch »Eichet« oder »Aichet« geschrieben. Einhundert Jahre später, auf der Alpenvereinskarte vom »Karwendelgebirge Mitte« im Jahr 1935, ist auch noch vom »Absamer Aichat« die Rede. Im weitläufigen Gebiet zwischen der Salzbergstraße Richtung Halltal und dem Weißenbach aus dem Halltal – oberhalb der heutigen Volksschule Absam-Eichat – sieht man nur das »Aichat-Holz« auf der Karte eingetragen.Eichat – ein «geschichtsloses« Neubaugebiet?
Die Episode geht der Frage nach, ob der heute dicht besiedelte Ortsteil Eichat – heute Wohngebiet, mit Swarovski Optik und Montavit Industriestandort und mit vier Berufsschulen auch bedeutender Bildungsstandort – wirklich nur ein aus dem großen dunklen Wald Schritt für Schritt in den letzten Jahrzehnten herausgerodetes »geschichtsloses« Neubaugebiet ist.
Ausgangspunkt der Recherche ist eine Postkarte aus dem Jahr 1927, mit der »Grüße aus dem Absamer Aichat, wo die Avantgarde wohnt« verschickt werden. Der Absender bezog sich damals auf ein Motor-Skijöring-Rennen Anfang Jänner 1927, das vom heutigen Linger-Kreisel durch den dichten Föhrenwald hinauf zum Hackl am Eingang des Halltals geführt hatte. Das Wiener Tagblatt berichtete bereits am 8. Jänner 1927 darüber: »Motor-Skijöring im Halltal. Der erste derartige Wettbewerb in Europa«.
Grandhotel Eichat und Bäderkrieg
Aber auch in viel weiter zurückliegenden Zeiten ist immer wieder von Eichat die Rede. So haben die Erträge der Land- und Forstwirtschaft in Eichat im 14. Jahrundert zur Finanzierung des Haller Spitals beigetragen.
Ende des 17. Jahrhunderts versuchte ein italienischer Techniker in Eichat die Salzproduktion zu revolutionieren. Er wollte mit einer hochtechnischen Anlage – u. a. mit verschiebbaren Schindldächern – in Eichat, ganz im Gegensatz zu den Pfannhäusern in Hall, Salz ohne Holz erzeugen.
Die Pläne für ein Grandhotel mit Kuranstalt und Chalet-Dorf in Eichat knapp vor 1900 und der Eichater »Bäderkrieg« im Sommer 1931 komplettieren den akustischen Rückblick auf die Geschichte von Eichat, wo »die Avantgarde wohnt« …
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Krimifest Absam: Leichen lügen nicht
Fälle und Fakten aus der Gerichtsmedizin
Lesung mit Walter Rabl und Birgit Kofler
Dienstag 13. Oktober 19 Uhr
Eintritt frei
Platzreservierung erforderlich:
0676 84 05 32 700 oder mats.breit@mac.comEin Blick hinter die Kulissen von Verbrechen. Wie die Gerichtsmedizin unklare Todesfälle entschlüsselt, Identitäten klärt, Täter überführt und Unschuldige entlastet, denn Leichen lügen nicht. Aber sie verraten alles: Ein Sturz entpuppt sich als Mord. Ein Suizid war in Wahrheit ein Gewaltverbrechen. Ein vermeintlicher Unfall erzählt bei genauerem Hinsehen eine ganz andere Geschichte.
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Univ.-Prof. Dr. Walter Rabl, einer der renommiertesten Gerichtsmediziner Österreichs, öffnet die Tür zu einer Welt, in der Blut spricht, Knochen Hinweise liefern und kleinste Spuren über Schuld und Unschuld entscheiden.
Wussten Sie … Wie man einen perfekt getarnten Mord erkennt? Warum Erfrorene oft halb entkleidet aufgefunden werden? Was im Körper bei Ertrinken oder Ersticken geschieht? Wie gezielte Gewalt gegen Kinder erkannt wird? Wie man Partnergewalt hinter verschlossenen Türen aufdeckt?
Das Buch berichtet von spannenden Fällen, in denen Todesursachen entschlüsselt, Identitäten geklärt, Täter überführt – und Unschuldige entlastet werden. Spurensuche, Kriminalistik und Wissenschaft – erschütternde Tatsachen packend wie ein Thriller!
Dr. Birgit Kofler-Bettschart stammt aus Tirol und lebt und arbeitet als Autorin in Wien und Triest.
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rock-cello trifft beatboxing
samuel plieger peter polzer julian walkner
sonntag 27. sept. 18.30 uhr
gemeindemuseum absam
platzreservierung: 0676 / 84 05 32 700 oder mats.breit@mac.combow n beat
Zwei Cellisten und ein Beatboxer – eine Kombination, die man so wohl nicht auf der Bühne erwartet, obwohl diverse Spieltechniken des Cellos durchaus akustische Bezüge zum Beatboxen haben: Chop, Bartók-Pizzicato, col legno battuto, gedämpftes Pizzicato … daraus entsteht ein Sound, der zugleich nach Kammermusik, Groove und Großstadt klingt. Das Duo cemplified (Cello amplified) und der Beatboxer Samuel Plieger beschreiten so neue musikalische Wege und begeistern mit ihrem multiperkussiven Fusionsound.
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samuel
Samuel Plieger aus Absam macht Musik mit dem unmittelbarsten Instrument überhaupt: seinem Körper. Mikrofon, Mund und Stimme – mehr braucht er nicht, elektronische Effekte bleiben draußen. Neben seinen Soloauftritten gibt er Workshops, diesen Sommer auch im Gemeindemuseum, und entwickelt Sounds für Theater, Kabarett und Film. Gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester entstand das Programm Von Beethoven bis Beatbox, das mittlerweile von verschiedenen Orchestern in Österreich und Deutschland aufgeführt wird. Mit Paul Pichler gewann Plieger mehrfach die österreichische Beatbox-Meisterschaft, bei der Weltmeisterschaft 2023 in Berlin erreichte das Duo den siebten Platz.
walknerpolzer
Die klassisch ausgebildeten Cellisten Julian Walkner und Peter Polzer spielen seit 2015 als Cemplified. Neben zahlreichen Eigenkompositionen interpretieren sie Rockklassiker von Bands wie Deep Purple, den Rolling Stones oder Queen. Abgesehen von einer dezenten Verstärkung verzichten sie vollständig auf elektronische Effekte, spielen auf Celli aus dem 18. Jahrhundert und bleiben damit dem ursprünglichen Celloklang treu. Vor Kurzem erschien ihr zweites Album mit dem Titel Tungsten Wound.
eintrittfrei

GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam
Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr
Information und Führungen
Matthias Breit
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at
Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542
BIC: RZTIAT 22200




