• Die Deserteursgruppe im Vomperloch  1943 – 1945

    2014-10-09

    Die Deserteursgruppe im Vomperloch 1943 – 1945

    Weitere Interviews

    Im April 1943 versteckten mutige Einheimische den ersten Verweigerer aus Gnadenwald im Vomperloch. Im Juli und September folgten drei weitere junge Soldaten, die nicht mehr in diesen Totalen Krieg zurückkehren wollten.

    Josef Innerebner, der im Oktober 1944 statt an die Front zu den Deserteuren im Vomperloch ging, erklärte dazu: »Ich verstehe nicht, warum ich Menschen erschießen gehen soll, die mir nicht im Wege sind.«

    UnterstützerInnen

    Mit der steigenden Zahl von im Vomperloch »Vergrabenen« stiegen die Gefahren für ihre Unterstützer in Gnadenwald und Umgebung, denn die Deserteure mußten ja durch eine geheime äußere Organisation abgeschirmt und verpflegt werden.

    Die fahnenflüchtigen Soldaten waren selbstverständlich zur Fahndung ausgeschrieben. Zeitweise wurden die Elternhäuser der abgängigen Soldaten auch überwacht.

    Im Frühjahr 1945 war das Vomperloch dann auch Versteck für zahlreiche andere, die sich in den letzten Tagen des Krieges dem Zugriff des NS-Verfolgungsapparats entziehen mussten.

    Eintritt frei

  • Fotogalerie Hans Dragosits

    2014-10-08

    Fotogalerie Hans Dragosits

    Absam peripher bis zentral und andere Reihungen

  • Eichat

    2014-10-07 00:00:00

    Eichat

    Vom Wehrmachtslager bis zum Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiet

    Militärische Anlagen in Absam
    im Wandel der Zeit

    Sa 24. September bis
    So 16. Oktober

    Vorträge
    des Ortschronisten Peter Steindl anläßlich 75 Jahre Andreas-Hofer-Kaserne

    Fr 7. 10. 20 h
    Eichat
    Vom Wehrmachtslager bis zum Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiet

    spurenlesen …

    Am 28. März 1942 konnte man in den Innsbrucker Nachrichten über das Programm für einen »Tag der Wehrmacht« folgendes lesen: »Mit einem besonders reichhaltigen Programm wartet das Lager Eichat auf, wie Scharfschießen mit Gewehr und Maschinengewehr, Stoßtruppunternehmung mit scharfer Bunkersprengung, Reiten, Kino usw. Auch hier wie überall Eintopf, außerdem Bier, Kuchen usw. Am Schießplatz Thaurer Mure beginnt am Sonntag 14 Uhr ein öffentliches Scharfschießen.«

    wechselvoll

    Das 75-Jahr-Jubiläum der Andreas-Hofer-Kaserne in Absam ist Anlass für den Ortschronisten Peter Steindl, sich mit Vorträgen und einer Austellung der wechselvollen Geschichte militärischer Anlagen in Absam zu widmen.

    Vom k. u. k. Stabilen Pferdespital am Samerweg im Ersten Weltkrieg, über die nur bis zum Rohbau gediehene Kaserne der Wehrmacht (mit der legendären »Texas-Bar« in der Nachkriegszeit, als die Franzosen die Kaserne fertigbauten), dem aus ca. 50 Baracken bestehenden Lager Eichat und dem von den Alliierten ab 1947 als Durchgangslager für jüdische Überlebende genutzten Wiesenhof erstreckt sich diese Geschichte.

    Die Ausstellung ist bis Sonntag, 16. Oktober im Gemeindemuseum zu sehen.

    eintrittfrei


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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