• Mikroben: Die Herrscher der Welt

    2015-10-03

    Mikroben: Die Herrscher der Welt

    Oder die freundliche Seite der kleinsten aller Lebewesen

    Vortrag und Lesung von
    Bernhard Kegel
    im Rahmen der
    Langen Nacht der Museen

    Wenn wir von den Mikroben – wie zum Beiespiel von Bakterien – hören, denken die meisten an Schmutz oder an gefährliche Krankheitserreger, vielleicht auch an die viele Opfer fordernden »Killerkeime«, gegen die alle verfügbaren Antibiotika wirkungslos sind.

    Bakterien haben also verständlicherweise einen schlechten Ruf. Man muss sich vor ihnen durch ausreichende Hygiene schützen und sie gegebenenfalls mit Medikamenten bekämpfen.

    Darum geht es Bernhard Kegel aber nicht. Er plädiert für eine entspannt-gelassene Haltung gegenüber Bakterien und anderen einzelligen Helden, da sein Schwerpunkt die Kooperation und Arbeitsteilung zwischen allen Lebewesen und diesen Winzlingen ist.

    Schließlich reinigen die auch unsere Abwässer , bauen organische Substanzen ab, ohne sie gäbe es weder Käse noch Joghurt oder Essig …

    Bernhard Kegel schreibt: »Mit modernsten Methoden sind Wissenschaftler dabei, den Vorhang vor einem Schauspiel zu lüften, das weniger von Krankheit, Siechtum und Tod als von Gesundheit, Kooperation und Arbeitsteilung handelt.«

    Sie werden am 3. Oktober also eine ganz andere und viel freundlichere Seite dieser kleinsten aller Lebenwesen kennenlernen. Außerdem haben Sie ja keine Wahl … entkommen kann man ihnen nicht.

    Bernhard Kegel, geboren 1953 in Berlin, studierte Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin, danach Forschungstätigkeit, Arbeit als ökologischer Gutachter und Lehrbeauftragter. Er veröffentlichte seit 1993 zahlreiche Sachbücher (Epigenetik, Tiere in der Stadt, Die Ameise als Tramp), für die er mit zahlreichen Publizistikpreisen ausgezeichnet wurde.

    Heuer im Frühjahr erschien »Die Herrscher der Welt. Wie Mikroben unser Leben bestimmen« . In einer Buchbesprechung heißt es: »Die Biologie erlebt gerade eine wahrhaft turbulente Phase, und Bernhard Kegels Buch ist ein ohne Einschränkungen zu empfehlender Führer durch diese aufregenden Zeiten.« (FAZ, 20. Mai 2015)

  • Fotogalerie Lange Nacht der Museen 2015

    2015-10-03

    Fotogalerie Lange Nacht der Museen 2015

    Playstation Skisprungwettbewerb

  • Abstrakte Schokolade und Milch in Pappe …

    2015-09-11

    Abstrakte Schokolade und Milch in Pappe …

    Zehn Minuten Designgeschichten

    Ein siebenteiliger Kugelschreiber aus transparentem Plastik, der unspektakulär sein Inneres – und damit die Farbe, in der er schreibt – preisgibt.

    Earl Tupper, der bei Studien zur Entsorgung von Abfällen der Erdölindustrie zufällig einen Kunststoff entdeckt, der glänzend, flexibel und haltbar ist und sich gerade deshalb hervorragend für die moderne Küche eignen wird.

    Ruben Rausig, der 1943 im Papierriesen Schweden Milch ausgerechnet in Pappe abfüllen will und dabei als ideale, platzsparende geometrische Form für Milch das bis dahin industriell kaum genutzte Tetraeder entdeckt.

    Ein Lehrling, der die Form der Kola-Nuss als Vorbild nutzt, seinen Entwurf mit Längsstreifen versieht und damit 1915 die sogar mit geschlossenen Augen erkennbare Cola Flasche erfindet.

    Warenkunde

    Ein britischer Lastwagenfahrer, der das Spielzeugverbot in der Schule seiner Tochter dadurch umgeht, indem er ihr eine Miniatur-Straßenwalze baut, die sie bequem in einer Streichholzschachtel vor den gestrengen Augen der Pädagogen verbergen kann. Ein Jahr später beginnt er die ersten Matchbox Autos zu produzieren.

    Zwei Schweizer Chocolatiers, die 1908 das Lebensmitteldesign mit abstrakten Formen revolutionieren. In seiner Präzision erinnert ihr Toblerone Riegel an ein technisches Bauteil, etwa eine Zahnstange, die sich aber gerade deswegen in exakt gleich große Stücke brechen lässt und damit die Naschsucht in wohldosierte Portionen zerlegbar macht.

    Ding-Geschichten

    An diesem Wochenende ( Freitag ab 20 Uhr, Samstag und Sonntag ab 16 Uhr ) stellen wir im Gemeindemuseum Absam jeweils eine Stunde lang beispielhafte Klassiker der Design-Geschichte in Kurzform vor.

    Das Programm jedoch stellen Sie  zusammen, denn Sie können vor Ort aus rund 50 Designkurzgeschichten auswählen: vom Schweizer Messer bis zum Teddybären, vom 2CV bis zur Barbie Puppe, vom Playmobil bis zum Braun sixtant …


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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