• ClassXXX

    ClassXXX

    Georg Breinschmid

    Die Projekte und Kooperationen dieser vier Grenzgänger aufzuzählen, würde einen Folianten füllen.
    Exemplarisch sei jenes für das 21. Jahrhundert richtungsweisende Doppelleben nur anhand von Eckdaten markiert:
    bei Daniel Pezzotti etwa, der Cellist an der Zürcher Oper ist und wesentlicher Promotor des Cellos in Jazz und World-Music (mit Weggefährten wie Steve Swallow, Kenny Drew jr., Hermeto Pascoal und Thierry Lang);
    bei Thomas Dobler als Spezialist für Neue Musik und Dozent in diversen Konservatorien sowie Lionel-Hampton-Interpret und Gast der Ajekoo Drummers aus Ghana;
    bei dem zweimaligen Hans-Koller-Preisträger Georg Breinschmid als Bassist bei den Wiener Philharmonikern, dem Vienna Art Orchestra und Sideman von Archie Shepp, Charlie Mariano oder Christian Muthspiel;
    bei Daniel Schnyder schließlich als Komponist für etliche Symphonieorchester sowie für Abdullah Ibrahim, Lee Konitz, Paquito D’Rivera, Simon Shaheen und Bassam Saba.

  • »Der Geigenbauer Matthias Klotz«

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Geigenbaumuseum Mittenwald

  • Führungen und Veranstaltungen

    Schisprungwettbewerb mit Andi Felder an der Playstation

  • Höllentour

    Höllentour

    Ein Film über die Tour de France

    Vor 107 Jahren, am 1. Juli 1903, starteten 60 Radfahrer in Paris zu einer strapaziösen Rundfahrt durch Frankreich … um die Auflage einer Zeitung zu steigern. Die Idee zur Tour de France hatte der Chefredakteur der Sportzeitung »L’Auto«, er wollte mit seiner Rundfahrt Leser des Konkurrenzblattes »Le Vélo« abwerben …

    73 von 88 Fahrer wurden schon bei der zweiten Tour de France 1904 nachträglich aus der Rennwertung ausgeschlossen – sie hatten Absprachen getroffen, waren Auto bzw. Eisenbahn gefahren oder hatten Nägel auf die Fahrbahn gestreut.

    Die Etappen mit einer Länge von nicht selten mehr als 450 km – heute werden pro Tag maximal 250 km gefahren – dauerten oftmals spektakulär bis weit in die Nacht. Aber das Spektakel zeigte Wirkung: Die Auflage der Veranstalterzeitung »L’Auto« schnellte während der ersten Tour de France von 30 000 auf 60 000 Exemplare in die Höhe. 

    Raum+ORDNUNG Das »demokratische« Niederrad mit Kettenantrieb war bis zur Jahrhundertwende ein leistbares Instrument für die Eroberung des Raumes geworden – nur mit der Antriebskraft der eigenen Beine. Fahrradvereine enstanden – mit dem Rad fuhr man der starren ständischen Ordnung davon … und kam nicht selten in der nationalen an.

    Niederräder machten das Radfahren relativ ungefährlich und unproblematisch … Nachdem sich diese Tatsache in den Köpfen der Menschen festgesetzt hatte, versuchte man auch zu zeigen, dass das Rad auch robust ist. Fahrradkonstrukteure – mit Unterstützung von Zeitungen – begannen Rennen über lange Distanzen zu organisieren … so auch die Tour de France.

    Höllentour ist alles andere als ein »offizieller« Tour-de-France-Film: Oscar-Preisträger Pepe Danquart hat die Jubiläumstour 2003 mit drei Kamerateams begleitet. Inmitten der Schönheit der Landschaft und der Spannung des Rennens schildert der Film das Leiden, die Schmerzen, die Ängste und Schwächen seiner » Helden «. Es wird von der Geschichte der Tour erzählt, von der medialen Schlacht, dem gigantischen Organisationsaufwand und den Zuschauern. 

    DOPING nach dem Film am Buffet …

    Höllentour
    Dokumentarfilm aus dem Jahr 2004
    Dauer 120 Minuten
    Regie Pepe Danquart
    Musik Till Brönner, R. Schumann, J. S. Bach


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
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