• 24 minus 1: jazz we can

    24 minus 1: jazz we can

    Matthias Legner und Clemens Rofner
    spielen Pepl-Pirchner

    Hammer Herz Hirn Löffel

    »Werner Pirchner: He is a strong intellectual, but you can laugh with him. He is like Harpo Marx, hat mir der große Bassist Steve Swallow in Graz gesagt, der im letzten Sommer mit Werner Pirchner und Harry Pepl in Europa unterwegs war. Harry Pepl: Der Riese aus dem niederösterreichischen Hernstein, ein Gigant der Improvisation (Le Monde), das musikalische Alter Ego W.P.s. Das Pirchner-Pepl-JazzZwio hat längst einen Fixplatz im apokryphen Pantheon der Musik. Live in Montreux, ein Hammer für Herz und Hirn, wenn du Herz und Hirn Amboß sein läßt.«

    So schrieb Heimo Steps 1985 über das Pirchner-Pepl-JazzZwio.

    thirty years later …

    Die zwei mehrfach national und international mit Jazzpreisen ausgezeichneten jungen Musiker Matthias Legner/Vibraphon und Clemens Rofner/Bass wagen sich fast 30 Jahre danach auf die Spuren des unvergesslichen Pirchner-Pepl-JazzZwios und stellen sich der Herausforderung, ausgewählte Kompositionen der namhaften österreichischen Jazzgrößen Werner Pirchner und Harry Pepl zu spielen.

    Daher, Löffel auf – dieser Jazzabend mit Clemens Rofner und Matthias Legner soll die leider oft übersehenen Jazztunes des renommierten Musikers Werner Pirchner zeitgemäß in Erinnerung rufen.

    Matthias Legner – Vibraphon
    Clemens Rofner – Bass

    Eintritt frei

  • Wissenswertes über Unwissen

    Wissenswertes über Unwissen

    Stündlich fundierte Qualitätswissenslücken

    Die Schriftstellerin Kathrin Passig und der Astronom Aleks Scholz haben 2007 das Lexikon des Unwissens herausgebracht.

    Letztes Jahr ist dann ihr Neues Lexikon des Unwissens erschienen. Am 8. Dezember werden von 14 bis 20 Uhr zu jeder vollen Stunde wichtige Qualitätswissenslücken vorgestellt:

    Anästhesie, Erkältung, Gähnen, Geld, Herbstlaub, Riechen, Schlaf, Schnurren etc. Sie werden am Ende dieses Nachmittags garantiert weniger wissen als zuvor.

    Sie verpacken vielleicht gerade ein Weihnachtsgeschenk und greifen zum Klebeband . Weil Sie etwas Kurzsichtig  sind, verläuft der Klebstreifen nicht ganz parallel zur Kante auf dem festlich bedruckten Papier. Und das bereits zum fünften Mal. Doch recht anstrengend dieses professionelle Einpacken. Sie gähnen , strecken sich dabei und streifen am offen auf dem Tisch liegenden Styropor aus dem Karton des Elektrorasierers für Opa – was für ein unangenehmes Geräusch  …

    mittendrin

    Und damit sind Sie schon mitten drin im Unwissen: Klebeband: Fragt man nämlich Fachleute, warum Klebeband eigentlich klebt, erhält man verdächtig ausweichende Antworten. Wenige geben es offen zu, aber augenscheinlich ist diese für den Fortbestand der Zivilisation so wesentliche Frage nicht abschließend geklärt.

    Kurzsichtigkeit: Was genau passiert, wenn ein Mensch kurzsichtig wird, ist kompliziert und noch nicht ganz verstanden. Es gibt viele Kurzsichtige auf der Welt, und die Wahrscheinlichkeit, einer von ihnen zu sein, hängt stark davon ab, wo man lebt. In Westeuropa sind es 10 – 20 Prozent der Bevölkerung, während in Japan z. B. 50 – 80 Prozent aller Menschen kurzsichtig sind.

    Gähnen: Einig sind sich alle Experten eigentlich nur darin, dass Gähnen ansteckend ist. Warum das so ist und warum wir überhaupt gähnen, ist unbekannt.

    Unangenehme Geräusche: Es gibt viele unangenehme Geräusche auf der Welt – manche Radiosender übertragen den ganzen Tag nichts anderes. Man weiß also, dass bestimmte Geräusche bei fast allen Menschen Gänsehaut verursachen. Aber in einem Experiment fanden auch 83 Prozent der Testpersonen, die von Geburt an taub waren, allein den Anblick des Fingernägelkratzens an einer Tafel unangenehm.

    Eintritt frei

  • Reinhold Stecher über die NS-Zeit

    Reinhold Stecher über die NS-Zeit

    Ein Hörabend

    du warst nur mehr eine nummer …

    Im Jahr 2008 hat Bischof Reinhold Stecher in zwei ausführlichen Interviews über seine Erfahrungen in der NS-Zeit gesprochen. Ihm war besonders wichtig hervorzuheben, dass der Nazismus als politisches System die rechtliche Grundlage des Staates zerstört und sich so zum Unstaat entwickelt hat.

    Die Nationalsozialisten in Tirol, vom Gauleiter abwärts bis zum Ortsgruppenleiter, herrschten mit vollkommener Willkür. Und eines der Zentren dieser Willkür war das Gestapo-Hauptquartier in der Innsbrucker Herrengasse:

    »Das, was das heute kaum mehr Nachvollziehbare ist: Man war in der Atmosphäre einer vollständigen Rechtlosigkeit. Es gab keinen Rechtsanwalt, es gab kein Gericht, es gab keine Verhandlung …«

    Aber auch die Methoden der NS-Herrschaft im Umgang mit Gegnern hat er präzise beschrieben: »Wenn man stundenlang in Verhören ist, und man ist ja in einer destruktiven Verfassung, man hat ein Gefängniskleid an, man schlurft in irgendwelchen Patschen herum, in Holzpantoffeln, man ist schlecht rasiert, man schaut aus wie ein Gauner. Wenn man einen Menschen lange so behandelt, dann bekommt man wirklich mit der Zeit das Gefühl, man sei ein Verbrecher. Wenn ich das selbst nicht so erlebt hätte, hätte ich das nie für möglich gehalten … Dann zurück in der Gefängniszelle, wo ich wieder allein für mich bin, wusste ich dann schon wieder: nein, nein, die Gauner sind schon die anderen.«

    Weitere Themen sind: Die moralische Begründung und das Recht auf passiven Widerstand, die Schuld der Wehrmachtsführung und die Bedeutung der Befreiung 1945.

    Einleitung
    Bischof Dr. Manfred Scheuer

    Eintrittfrei


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
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