• The Music of Ray Brown

    The Music of Ray Brown

    Rofner-Legner-Springer und das Ehrenkreuz

    Ein Jazzkonzert in Absam. Oder wie die Musik des Trägers des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse 2001 klingt.

    Clemens Rofner – Kontrabass
    Matthias Legner – Vibraphon
    Simon Springer – Schlagzeug

    Ray Brown war nicht nur ein Ausnahmekönner auf seinem Instrument, dem Kontrabass, sondern auch ein wichtiger Teil der Bewegung, die den Jazz in seinen Anfängen als Kunstform auf eine neue musikalische Ebene gehoben haben. Von 1948 bis 1952 war er mit Ella Fitzgerald verheiratet und ihr »musikalischer Direktor«.

    In dieser Zeit beginnt auch die insgesamt 18-jährige Zusammenarbeit mit Norman Granz, dessen Tournee-Unternehmen »Jazz at the Philharmonic« bis in die späten 1970er Jahre weltweit erfolgreich war.

    Bebop

    Zusammen mit der Dizzy Gillespie Band kreierte er in den 1950ern einen neuen bahnbrechenden Musikstil, den Bebop. Mit seinen hipen Arrangements der bekanntesten Jazzstandards hat das Ray Brown Trio bis zum Tod seines Leaders 2002 mit unglaublicher Spielfreude und Liebe zur Tradition die Zuhörer in die 50er Jahre zurückversetzt.

    Dabei hat er nie den Kontakt zur Gegenwart aufgegeben: Zu den neueren Stars in der Jazz-Szene, die er entdeckte und denen er zum Erfolg verhalf, gehört zum Beispiel Diana Krall. Grund genug für drei junge Musiker sich der Musik dieses legendären Trios zu widmen!

  • Fotogalerie Jakob Stainer

    Fotogalerie Jakob Stainer

    Workshop

    Am 21. Mai 2014 konnten zwei dritte Klassen der Volksschule Absam Eichat bei einem Workshop mit Annegret Siedel zwei Stainer Geigen vergleichen, mit Tonholz experimentieren, über das Leben und die Instrumente Jakob Stainers im 17. Jahrhundert diskutieren und Barockmusik live hören.

    Annegret Siedel gibt seit 1995 Konzerte als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin von Orchestern, die mit historischen Instrumenten barocke, klassische und romantische Musik aufführen. Sie besitzt und spielt selbst eine Stainer Geige.

  • Achtstundentag  museumsreif?

    Achtstundentag museumsreif?

    Diskussion mit Harald Schweighofer

    Diskussion mit Harald Schweighofer Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier ( GPA-djp Tirol )

    Als in Absam die ersten Fabriken entstanden, die Beinknopffabrik am Breitweg und die Textilfabrik, waren gesetzlich geregelte Arbeitszeiten noch in weiter Ferne.

    Um 1830 arbeiteten auch Frauen und Kinder 14 bis 16 Stunden an sechs Tagen in der Woche.

    Gesetzliche Regelungen zur Beschränkung dieser überlangen Arbeitszeiten waren zwar schon früh erlassen worden – so etwa 1846 in einem provisorischen Fabriksgesetz in Oberösterreich –, allzu oft wurden die Bestimmungen allerdings umgangen und in wirtschaftlichen Krisenzeiten manchmal sogar noch verschärft.

    Vorreiter

    In Österreich war der Bergbau Vorreiter beim Kampf um den Achtstundentag: Im ältesten Kohlebergbau Österreichs, im Bergbau Seegraben in der Steiermark, wurde 1889 erstmals ein Achtstundentag vereinbart.

    Wie überhaupt die Entwicklung moderner politischer Repräsentation im 19. Jahrhundert eng mit dem Kampf um den Achtstundentag verbunden war.

    Nach einer Novellierung der Gewerbeordnung im Jahr 1885 galt in Österreich für den Fabriksbereich der 11-Stunden-Tag. Der Achtstundentag konnte erst nach dem Ende der Monarchie 1918 gesetzlich verankert werden.

    Überstunden

    Heute werden in Österreich jährlich ca. 300 Millionen Überstunden geleistet. Und jetzt kommt höchstwahrscheinlich noch vor dem Sommer eine Gesetzesänderung bei der Tageshöchstarbeitszeit.

    Zukünftig soll es gesetzeskonform sein, pro Tag nicht mehr maximal zehn, sondern zwölf Stunden zu arbeiten. Gleichzeitig hat inzwischen weniger als die Hälfte der Beschäftigten in Österreich überhaupt eine regelmäßige, »normale« Arbeitszeit.

    Die 40-Stunden-Woche (oder die 38,5 Stunden-Woche ) kennen also viele nur vom Hörensagen. Ist der Achtstundentag museumsreif?

    Der Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier ( GPA-djp Tirol ), Harald Schweighofer, wird dazu Rede und Antwort stehen.

    Eintritt frei


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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