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Absam bei Hall i. T.
1903 – 1905 Bau des ersten Schulgebäudes 1907 Bau des Elektrizitätswerkes 1919 Erste Gemeindewahlen nach dem allgemeinen und gleichen Wahlrecht (auch für Frauen) 1938 Die Gemeinde Absam wird Teil der Stadt Hall. 1945 – 1949 Der Wiesenhof wird Durchgangslager und Ausgangspunkt für den illegalen Grenzübertritt Tausender Jüdinnen und Juden, alle ehemalige KZ-InsassInnen, nach Italien, von
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Haus Matt
Der Eingangsbereich wird von einem »Steg«, einem breiten Treppenaufgang mit Vordach und einer gerundeten Stützmauer bestimmt. Das »Haus Matt« wurde durch einen 1973/74 vorgenommenen Dachausbau stark verändert. Franz Baumann . 1892–1974 Innsbruck; Maurerlehre, Besuch der Staatsgewerbeschule in Innsbruck 1918–1927 Angestellter des Bauunternehmens Grisemann & Walch, Innsbruck 1927 eigenes Büro in Innsbruck ab 1928 als freischaffender
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Werner Haim
1941 in Aussee geboren 1955 Lehre in Schladming, erste Tour im Dachstein 1959 Präsenzdienst, Alpinausbildung, war in Innsbruck, dann in Absam stationiert, lebt seither in Absam 1961 HeeresHochalpinist, als Bergrettungsmann ausgebildet, Mont Blanc 1964 Heeresbergführer 1966 Peru-Anden-Expedition, mit Leo Schlömmer, Adi Sager, Felix Kuen u. a. 1970 Berg- und Schiführer, Ausbildung zum Flugretter, Expeditionen zu
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Issanger
Vor den Römern besiedeln die BreonInnen Tirol. Ihre Sprache ist eine indogermanische. Sie findet ihren Niederschlag in verschiedenen Orts-, Flur und Gewässernamen. Melans/Malans/Malannes der Wortstamm »mal« bedeutet Anhöhe Issanger »Iss« d.h beweidbare Fläche Zunter kommt von »sundr« und heißt Legföhre im Kern jedoch keltisch Agaditsch aus »aquaticea« entstanden, ein Landstrich mit künstlicher Bewässerung Fann vom
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Ausgrabung bei St. Magdalena im Halltal
Über die Ur- und Frühgeschichte geben zunächst einige Zufallsfunde Aufschluss. Bei Grabungen im Ortsgebiet und im Halltal wurden Waffen sowie kunstvoll gestaltete Gebrauchsgegenstände von privaten Personen gefunden. Sie lassen sich vor allem in die mittlere Bronzezeit und Urnenfelderzeit sowie in die Frühlatènezeit datieren.Seit 2003/2004 erfolgen von der Stadtarchäologie Hall Grabungen beim ehemaligen Kloster St. Magdalena
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Gruss aus M. Absam bei Hall in Tirol
6000–4500 v. Chr. Erste Siedlungsspuren995/1005 n. Chr. Nennung von Absam in den Traditionsbüchern des Hochstiftes Brixen1312 Urkundliche Erstnennung von Melans1316 Urkundliche Erstnennung des Augsburger Obrist-Maierhofes, heute Ansitz Krippach2. H. 13. Jh. Gemeinde Absam ist Teil des Gerichtes Thaur1413 Einfall bayerischer Truppen, das Dorf wird niedergebrennt1542 Simon Paumann ist der älteste bekannte Dorfmeister, ab 1819 wird
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Absam gegen Bettelwurf
1638 Balthasar Stöppan ist der erste, in Absam nachweisbare Lehrer, er war gleichzeitig auch Mesner1670/1671/1689 Erneute Erdbeben1797 das Handelshaus Holzhammer unterstützt den Tiroler Freiheitskampf mit finanziellen Mitteln19. Jh. der Absamer Bäcker Johann Nikolaus Bucher wandert in die Türkei aus und wird dort Hoflieferant des Sultans in Istanbul1802 Neue Dorfordnung1850 Josef Holzhammer wird als Sohn eines
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Berg und Leben
Die Fotoarbeit von Mona Breede zeigt die Nordfassade des Firmengebäudes von Montavit. Die Sicht auf das Gebäude erfolgt von einem gegenüberliegenden Standpunkt aus. Die in die kahle, graue Wand eingeschnittenen Fenster lassen einen Blick von außen auf die im Gebäude Arbeitenden zu. Allein einzelne Bäume schieben sich vor. Außen ist es dämmrig, die Innenräume sind
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»Cathejell« ©, Tubenspitze
Entwickelt, stellt her und vertreibt chemische und pharmazeutische Produkte. 1945 von Daniel Swarovski, Alfred Fröhlich und Albin Mayr (Chemiker) gegründet, erster Standort in Wattens (Swarovski), erstes Produkt »Montavit« war eine pulverförmige Aufbaunahrung mit Lecithin, Traubenzucker, Vitaminen, Eiweiß und Kakao1946 Konzession zur »fabrikmäßigen Erzeugung von Arzneimitteln«1950 Übersiedlung nach Absam, Benutzung der in der NS-Zeit errichteten Baracken
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Grubenmodell
Das Salzbergwerk im Halltal ist in acht Horizonten angelegt. Die Hauptstollen sind durch senkrechte oder schräge Baue miteinander verbunden. Das Stollennetz erstreckt sich OW in einer Länge von etwa 1600, einer Breite von ungefähr 800 und einer Tiefe von ca. 650 m. Oberbergstollen – Um 1272 unter Meinhard II. auf 1608 m Seehöhe angeschlagen, Oberberg-Haus
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Haus Orou
Das Wohnhaus der Familie Orou wurde 1980 erbaut. Der Grundriss ist halbkreisförmig, die Südseite konvex geschwungen. Die Nordseite mit dem Eingang schließt gerade ab. Den Räumen ist eine »Raumschleuse« vorgelagert. In ihr befindet sich an der Südseite die Treppe. Der Scheitel ist durch einen kleinen Balkon sowie durch zwei hohe Fenster akzentuiert. Die sich direkt
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Haus Welzenbacher, Absam
Lois Welzenbacher errichtete 1945 für sich ein Haus in Absam (Krüseweg 17).Die ersten Pläne entstanden bereits während des Krieges. Der Grundriss von 6 x 6 Metern entspricht noch der Kriegsverordnung. Im Erdgeschoß befinden sich Wohnzimmer, Küche und Bad, im Obergeschoß Atelier, Schlafzimmer und Abort sowie im Dachgeschoß ein weiteres Schlafzimmer. Der turmartig in die Landschaft
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Kommissionszimmer
Diese Zweiteilung wird mit symbolhaften Bildern deutlich gemacht. Das Kommissionszimmer ist dem Bergwerksstollen gegenüber gestellt. Über-Tag und Unter-Tag steht neben der örtlichen Situierung auch für die gesellschaftlichen Unterschiede und Interessen. Das Kommissionszimmer, später auch Fürstenzimmer genannt, befand sich im ersten Stock des Herrenhauses. Es war der Bereich des Bergbaubetriebsleiters. Hier gingen vor allem die Bergoffiziere
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Herrenhaus, Modell
Bergknappen waren auch einquartiert. Ihre Wohnverhältnisse am Speicher und Dachboden waren sehr schlecht. Im Herrenhaus wohnten im 19. Jh. bis zu 180 Mann. Der vor 1555 entstandene erste Bau wurde 1678 durch einen Brand zerstört. Der Neubau bestand aus einem Wohnhaus für Bergoffiziere und einer Unterkunft für Inspektoren. Erneut zerstörte ein Brand zum Teil das
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Melans
Melans ist ein auf einem Hügel nordöstlich von Absam gelegener Ansitz. Er wird 1312 erstmals, im Inntaler Steuerbuch, genannt. Es handelte sich um ein Lehen des Hochstiftes Augsburg beziehungsweise des Tiroler Landesfürsten. Es gibt einen regen Wechsel der BesitzerInnen. Dazu zählten u. a. die Fiegers und der Salzmair Zott von Pernegg.Der Ansitz Melans geht auf
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Ausschuss Museumsverein
Nach der Schließung des Salzbergbetriebes 1967 erwarb eine Privatperson das inzwischen verfallene Herrenhaus.Im ersten Stock dieses Wirtschaftsund Kulturdenkmals fand ein Museum Unterkunft, das vom 1982 gegründeten Museumsverein Haller Salzberg betrieben wurde. In neun sanierten Räumen, mit dem »Fürstenzimmer« als Mittelpunkt, wurde das Museum eingerichtet und 1986 eröffnet. Durch eine Lawine kam das Herrenhaus 1999 schwer
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Bergmannsrock
Entsprechend dem grünen Stehkragen gehörte die Jacke einem Musiker der Salinenmusik, die Zahl 29 der Knöpfe soll auf die 29 Lebensjahren der Hl. Barbara verweisen .
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Kalpak
Wurde von einem höheren Bergwerksangestellten getragen.
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Fotocollage
Ernst Vettori, Porträt (Leihgabe Ernst Vettori)Oben rechtsSprungschanze in Absam, 1968, Foto H. Narozny, Absam (Gemeindechronik/ Peter Steindl) – Oben; Eröffnungsspringen auf der neuen Fis-Schanze in Absam anlässlich der Universiade.Schispringen in Absam, ca. 1968, Foto A. Stockhammer, Hall Unten; neue Schanze östlich der Walderbrücke.Unten linksWerner Haim (Leihgabe Werner Haim) – Oben links.Werner Haim (Leihgabe Werner Haim)
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Berghäckel/Hutmannsstock,
Gehört zur Beamtentracht eines Bergoffiziers.





