• Haus Matt

    Haus Matt

    Der Eingangsbereich wird von einem »Steg«, einem breiten Treppenaufgang mit Vordach und einer gerundeten Stützmauer bestimmt. Das »Haus Matt« wurde durch einen 1973/74 vorgenommenen Dachausbau stark verändert.
    Franz Baumann . 1892–1974 Innsbruck; Maurerlehre, Besuch der Staatsgewerbeschule in Innsbruck
    1918–1927 Angestellter des Bauunternehmens Grisemann & Walch, Innsbruck
    1927 eigenes Büro in Innsbruck
    ab 1928 als freischaffender Architekt tätig
    1938– 1944 Leiter der Zentralvereinigung der Architektenschaft des Landesverbandes Tirol
    1944–1953 im Stadtbauamt Innsbruck tätig.

    Franz Baumann ist einer der bedeutendste Vertreter der Moderne in Tirol.
    Zu seinen Hauptwerken zählen das Stationsgebäude der Nordkettenbahn (1927/28), die Seilbahnstationen Seegrube und Hafelekar sowie das Wettbewerbsprojekt für den Gasthof Seegrube in Innsbruck.

    Geschichte
    Architektur
    Franz Baumann
    Postkarte
    ,
    , , , ,
  • Haus Orou

    Haus Orou

    Das Wohnhaus der Familie Orou wurde 1980 erbaut.
    Der Grundriss ist halbkreisförmig, die Südseite konvex geschwungen.
    Die Nordseite mit dem Eingang schließt gerade ab.
    Den Räumen ist eine »Raumschleuse« vorgelagert.

    In ihr befindet sich an der Südseite die Treppe.

    Der Scheitel ist durch einen kleinen Balkon sowie durch zwei hohe Fenster akzentuiert.
    Die sich direkt daran symmetrisch anschließenden Fenster sind nach oben gestaffelt.
    Ein Fensterband folgt knapp unter dem auskragenden Dach der konvexen Wand.
    Josef Lackner
    1931 Wörgl – 2000 Innsbruck, Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien (Clemens Holzmeister)
    ab 1952 Praxisjahre in Innsbruck und Deutschland
    1961 eigenes Atelier in Innsbruck

    1979 Univ.-Prof. für Entwerfen an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur der Universität Innsbruck, dort 1993 – 1995 Dekan

    1996 Prodekan an der Univ. Innsbruck.

    Bauten: Kirche in Völs (1967), Haus Maier in Hatting (1977), Ursulinenschule in Innsbruck (1980), LichtLabor Bartenbach in Aldrans (1988) sowie die Bauten für die Jenbacher AG in Jenbach (1993/94) u.a.m.

    Geschichte
    Architektur
    Josef Lackner
    Postkarte
    ,
    , , , ,
  • Haus Welzenbacher, Absam

    Haus Welzenbacher, Absam

    Lois Welzenbacher errichtete 1945 für sich ein Haus in Absam (Krüseweg 17).
    Die ersten Pläne entstanden bereits während des Krieges.
    Der Grundriss von 6 x 6 Metern entspricht noch der Kriegsverordnung.
    Im Erdgeschoß befinden sich Wohnzimmer, Küche und Bad, im Obergeschoß Atelier, Schlafzimmer und Abort sowie im Dachgeschoß ein weiteres Schlafzimmer.

    Der turmartig in die Landschaft gestellte Bau mit flachem Zeltdach besitzt an der Ostfassade einen Balkon.
    In den 1990er Jahren wurde das Haus erweitert und damit stark verändert.

    Lois Welzenbacher
    1889 München – 1955 Absam,
    Architekturstudium an der TH München,
    Ateliers in Innsbruck und München

    1921/23 Lehrer an der Staatsgewerbeschule in Innsbruck

    1929 Stadtbaudirektor in Plauen

    1939 – 1945 Architekt der Flugzeugwerke Siebel in Halle

    1943 Übersiedlung nach Absam
    1947 Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste, Wien

    Lois Welzebacher zählt zu den bedeutendsten Vertretern der klassischen Moderne Tirols.
    Er baute u. a. das Verwaltungsgebäude des städt. E-Werkes (1926/27),
    das »Adambräu« (1926/27), beide in Innsbruck und das Kurhotel in Hall (1930/32).

    Geschichte
    Architektur
    Lois Welzenbacher
    Postkarte
    , , , ,


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

Impressum
Datenschutzerklärung

Objekte