• Gemüt Durst Appetit – Reisen nach Hall und Umgebung

    Gemüt Durst Appetit – Reisen nach Hall und Umgebung

    Ein Audio-Reiseführer von 1889

    Über Hall und Umgebung war schon 1899 zu lesen: »Was nun die Propaganda zu gunsten des Fremdenverkehrswesens betrifft, so ist in dieser Hinsicht bis in die allerletzte Zeit wohl entschieden viel zu wenig im Vergleiche mit der anderwärts inszenierten Reklame geschehen. Auf Annoncierung und sonstige Pressreklame hat man in Hall von jeher fast gar keinen Wert gelegt, die Broschüren des mittlerweile verstorbenen Herrn P. R. Stolzissi waren bald vergriffen, ein Prospekt von Hall, wie man derartige kleinere Informations- und Propagandaschriften in Innsbruck, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel, Rattenberg-Brixlegg, Igls, Steinach etc. sowie auch in den Dörfern des Oetz- und Zillerthales massenweise gratis abgibt und versendet, ein solcher Prospekt besteht über Hall ebenfalls nicht …« (Fremden-Zeitung) Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick in die erwähnte Broschüre über Hall aus dem Jahr 1889, verfasst von P. R. Stolzissi. Gelesen hat Johann Nikolussi. Musik von Bert Breit.

  • Alte Ansichten von Absam

    Alte Ansichten von Absam

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    Recheis-Brot in der Fanggasse, ein Gemischtwarengeschäft dort, wo heute nur noch Autos parken, spielende Kinder mitten in der Dörferstraße, Frauen am Eingang zum Königsberg im Halltal …

    Alte Fotos sind keine Fenster in die Vergangenheit, sondern Stolpersteine in der Gegenwart. Sie zeigen nicht nur, wie es war, sondern zwingen uns zu fragen, warum wir heute anders oder erschreckend ähnlich sind. In ihren Kratzern, Unschärfen und steifen Posen steckt mehr Wahrheit als in tausend hochauflösenden Bildern:

    Sie erinnern uns daran, dass Geschichte nicht abgeschlossen ist, sondern nur schlecht belichtet weiterläuft. Ergänzt werden die alten Aufnahmen mit Inseraten von Firmen und Geschäften, die einst den Wirtschaftsstandort Absam ausgemacht haben.

  • Rosenkranz und Bombensemmel

    Rosenkranz und Bombensemmel

    Ein altes Schwarz-Weiss Foto vom »K. k. Taback- und Briefmarken-Verschleiß« des Johann Weber in Absam täuscht, denn in den Auslagen kann man zwar Ansichtskarten, Heiligenbildchen und -figuren, Pfeifen, Rosenkränze und Ähnliches flüchtig erkennen, aber das war nur Geschäftsfassade nach außen. Welche Bedeutung dieser Laden in der »Heiratsmühle« Tirols – die Wallfahrts- und Fabriksdorf in einem war – gehabt hat, darüber berichtet Annemarie Tirler. Gelesen hat Rainer Egger. Musik Bert Breit.


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
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