Über die Ur- und Frühgeschichte geben zunächst einige Zufallsfunde Aufschluss. Bei Grabungen im Ortsgebiet und im Halltal wurden Waffen sowie kunstvoll gestaltete Gebrauchsgegenstände von privaten Personen gefunden. Sie lassen sich vor allem in die mittlere Bronzezeit und Urnenfelderzeit sowie in die Frühlatènezeit datieren.
Seit 2003/2004 erfolgen von der Stadtarchäologie Hall Grabungen beim ehemaligen Kloster St. Magdalena im Halltal. Zunächst entdeckten die ArchäologInnen bei Umbauarbeiten Keramiken aus der Zeit um 500 v. Chr. Die Grabungen werden kontinuierlich fortgesetzt und es konnte der Nachweis einer prähistorischen Siedlung aus der Hallstattzeit (ca. 6. Jh. v. Chr.) nachgewiesen werden. Eine Ofenanlage diente sehr wahrscheinlich der gewerblichen Salzgewinnung.
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Ausgrabung bei St. Magdalena im Halltal
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Ausschuss Museumsverein
Nach der Schließung des Salzbergbetriebes 1967 erwarb eine Privatperson das inzwischen verfallene Herrenhaus.
Im ersten Stock dieses Wirtschaftsund Kulturdenkmals fand ein Museum Unterkunft, das vom 1982 gegründeten Museumsverein Haller Salzberg betrieben wurde.
In neun sanierten Räumen, mit dem »Fürstenzimmer« als Mittelpunkt, wurde das Museum eingerichtet und 1986 eröffnet.
Durch eine Lawine kam das Herrenhaus 1999 schwer zu Schaden.
Auch Exponate wurden zerstört. 2001 musste das Museum geschlossen werden.
Die Übersiedlung verbliebener Ausstellungsstücke erfolgte 2004 nach Absam und Hall.
Der Museumsverein Haller Salzberg wurde 2005 aufgelöst. -

Auszeichnung Hans Gstreinthalers
als Sieger des Tages
beim Kinder-Rodeln in AbsamRodeln wurden bereits von den Bergleuten für die Heimfahrt im Winter gebaut. Der Rodelsport spielt seit dem ausgehenden 19. Jh. in Absam eine große Rolle. Bereits 1891 fand ein Preisrodeln statt.
1904 wurde der Rodlerhorst Absam und 1933 der Rodelverein Halltal-Absam gegründet.
1937 zählte der Verein 89 Herren und 14 Damen als Mitglieder.
Wie alle Vereine wurde auch dieser 1938 aufgelöst, jedoch 1949 wieder gegründet. Seit 1968 heißt der Verein Rodelverein Swarovski Halltal-Absam.
Zahlreich sind die Namen von Olympiasiegern, Weltmeistern und Europameistern, die aus Absam stammen, wie z. B. Josef Feistmantl, Andreas und Wolfgang Linger sowie Georg Fischler. Als Trainer der japanischen Nationalmannschaft machte sich Karl Feistmantl (Silbermedaillengewinner bei der Europameisterschaft von 1954 in Davos, zusammen mit seinem Bruder Josef Feistmantl) einen Namen.

GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam
Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr
Information und Führungen
Matthias Breit
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at
Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542
BIC: RZTIAT 22200




