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martina tscherni

eine ausstellung im gemeindemuseum absam

eine ausstellung im gemeindemuseum absam

»Die Gebirgsgegend hat einen […] nicht genugsam beachteten Vorzug: sie ist Theil der Oberfläche unseres Planten, wo im engsten Raume die Mannigfaltigkeit der Natureindrücke ihr Maximum erreicht.«
Alexander von Humboldt
Der Naturforscher Alexander von Humboldt unternahm im Jahr 1802 in den Kordilleren den Aufsteig auf den sechstausend Meter hohen Vulkankegel des Chimborazzo und scheiterte … »aber eine große Spal/-te setzte unseren Bemühungen ein Ende«.

Der Blick in Humboldts Manuskript zeigt, wie er die Dramatik der Situation in seinen Notizen regelrecht nachinszeniert. Denn just an jener Stelle, die den Höhepunkt der Expedition bildet, bricht Humboldt in der Erzählung ab und wechselt das Blatt, um auf einer viel weiter hinten liegenden Seite fortzufahren. Dazwischen finden sich eingeschobene Detailausführungen über Pflanzen, Gesteinsstrukturen, Messwerte.

Ähnlich ist Martina Tscherni mit ihren für Absam gezeichneten Rollenbildern verfahren.

»Wie bei einem Film folgt ein Bild dem anderen; manchmal ergibt sich auch ein fortlaufendes Muster, welches immer wieder durch das sich wiederholende Quadrat, als formales Strukturierungselement verwendet, durchbrochen wird.« (Martina Tscherni)

Der Berg und seine Unwegsamkeit, der Berg als Labor, als Werkstatt der Zeit und der Geschichte sind Thema in Zeichnungen wie »… von Kalkschwämmen u. a.« oder »Kilimanjaro« .


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 20 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

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Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
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